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Projektbeschreibung

 

Qualifizierung zur Förderung der Implementierung von Strategien

des Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements im Unternehmen

                  

Projektdurchführung

 

Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

Uerdinger Straße 56

40474 Düsseldorf

Ansprechpartner/-in: Timo Marks

Telefonnummer: 0211 542263-42

E-Mail:  t.marks(at)ifaa-mail.de

 

Laufzeit des Projekts: 01.07.2012 - 31.12.2014
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt
Branche: Metall- und Elektroindustrie, Chemie

 

Projektpartner:

 

  1. Hochschule Fresenius – Fachbereich Wirtschaft und Medien
  2. NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V.
  3. Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V.

 

Schwerpunkte des Projekts

 

Transfer bewährter Instrumente und Verfahren in der Praxis

Stärkung der Qualität und des Erfahrungsaustauschs

 


Kurzbeschreibung des Projekts

 

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen Notwendigkeit, sich auf betrieblicher Ebene mit dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit auseinanderzusetzen, haben eine Vielzahl von Unternehmen die Potenziale des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), bzw. der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) für sich erkannt. Unter dem Begriff des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist das planvolle Steuern eines Prozesses zur Erarbeitung, Umsetzung und Evaluation von Maßnahmen zur Gesundheitsprävention und -förderung in einem Betrieb zu verstehen. Gesundheitsmanagementsysteme können somit als strategischer und operativer organisationaler Rahmen und als formales Führungssystem die Leitung und Entscheidungsträger eines Unternehmens unterstützen, die Aktivitäten der betrieblichen Gesundheitsförderung systematisch und abteilungsübergreifend zu steuern.

Das Projekt „Qualifizierung zur Förderung der Implementierung von Strategien des Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements im Unternehmen“ wird das dafür notwendige Fach- und Methodenwissen in fünf ausgewählten Unternehmen in drei Stufen vermitteln und damit die Unternehmen zur eigenständigen nachhaltigen Qualifizierung befähigen. Zudem sollen die gewonnenen Erkenntnisse als allgemeingültige Vorgehensweise für die Breite der Unternehmen der Chemie- und Metall- und Elektroindustrie zugänglich und übertragbar gemacht werden.

Im Rahmen der Projektdurchführung werden in einer ersten Stufe ausgewählte Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen aus den beteiligten Unternehmen als Multiplikatoren in den Elementen und Methoden des betrieblichen Gesundheitsmanagements ausgebildet. In einer zweiten Stufe werden diese darauf vorbereitet, mit dem erworbenen Wissen praxisnah und anwendungsorientiert Qualifizierungsmaßnahmen in den jeweiligen Unternehmen durchzuführen. In der dritten Stufe geben die Multiplikatoren ihr Fach- und Methodenwissen in einer umfassenden Basis-/Weiterqualifizierung an die Beschäftigten und Führungskräfte ihres Unternehmens weiter.

 

 

Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:

PDF Tarifvertrag zur Qualifizierung (TV Q) 

PDF Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie für die chemische Industrie in Deutschland

 

Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden:

 

  • Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung und des gesundheitsgerechten Verhaltens der Beschäftigten (DemoTV)
  • Sicherung des Erfahrungs- und Wissenstransfers im Unternehmen (DemoTV)
  • § 5 Betriebliche Gesundheitsförderung (DemoTV)
  • Sicherung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Betriebe […] und der Beschäftigungsfähigkeit der Beschäftigten im Betrieb (TV Q)