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Projektbeschreibung

 

Bildungsberatung als Qualitätsbaustein für die zukunftsgerichtete

Weiterbildung im Steinmetzhandwerk

 

 

Projektdurchführung

 

Gemeinnütziger Förderverein des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks e. V.

August-Bebel-Straße 17

01877 Demitz-Thumitz

Ansprechpartner/-in: Susan Härting

Telefonnummer: 03594 705978

E-Mail: haerting(at)gaestehaus.steinmetzschule.de

 

Laufzeit des Projekts: 01.10.2012 - 31.12.2014
Bundesland: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Branche: Bau

 

 

Schwerpunkte des Projekts

 

Ermittlung des branchenspezifischen Qualifikationsbedarfs

Stärkung der Beratungsstrukturen

 

 

Kurzbeschreibung des Projekts

 

Aus der bisherigen Bildungsarbeit im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk wurden drei Problemfelder identifiziert:

 

  1. kleinstbetriebliche Strukturen mit einhergehender „Bildungsresistenz“
  2. Notwendigkeit permanenter Marktanpassung und Technologietransfer
  3. Fachkräftemangel

Einerseits soll mit dem Projekt „Bildungsberatung als Qualitätsbaustein für die zukunftsgerichtete Weiterbildung im Steinmetzhandwerk“ eine Sensibilisierung für eine kontinuierliche Bildungsarbeit speziell im Handwerk und im Besonderen im kleinteiligen Steinmetz- und Bildhauerhandwerk erreicht werden. Andererseits sollen drei konkrete Lehrgangsinhalte und -ziele für eine ergebnis-, markt- und praxisorientiere Ansprache der Bildungsteilnehmer/-innen erarbeitet und zielgruppenorientiert aufbereitet werden. Als potenzielle Zielgruppe stehen dabei ältere Arbeitnehmer/-innen, Frauen und alleinstehende Mitarbeiter/-innen im Fokus. Aus den Ergebnissen werden zielgruppenbezogene Weiterbildungsangebote abgeleitet. Damit einher geht eine Potenzialanalyse des Steinmetzhandwerks insgesamt unter den Aspekten Zukunftsfähigkeit, Marktanpassung und Technologietransfer.

Im Projekt erfolgt eine aufsuchende Befragung von 25 Betrieben mit insgesamt 90 Mitarbeiter/-innen sowie eine schriftliche Befragung aller verbleibenden tarifgebundenen Steinmetzunternehmen im Zielgebiet. Die Ergebnisse werden ausgewertet und in drei konkrete Weiterbildungsangebote überführt. Für die Multiplikation, Diskussion und öffentliche Transparenz werden zwei Workshops sowie eine Abschlusstagung genutzt. Als Begleitinstrument entsteht ein Leitfaden zur Weiterbildungsmethodik und -ansprache und zur notwendigen Fortschreibung.

 

 

Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:

PDF Vereinbarung zur Weiterbildung

 

Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden:

 

  • Identifizierung von branchenspezifischen bzw. regionalen Bildungsbedarfen
  • Bestandsaufnahme ggf. geeigneter und bewährter Konzepte, Methoden und Instrumente betrieblicher Bildungsberatung
  • Aufbau von Bildungsberatungsstrukturen für die Beschäftigten – insbesondere ältere Arbeitnehmer/-innen und Frauen sollen in Bildungsberatungsprozesse aktiv einbezogen werden
  • Erprobung und nachhaltige Verankerung von betrieblicher Bildungsberatung
  • Stärkung des Erfahrungsaustauschs