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Projektbeschreibung

 

 

GRiW - Gestaltung der strukturellen und personellen Rahmenbedingungen zur Implementierung innovativer arbeitsgebundener Weiterbildungskonzepte

 

 

Projektdurchführung

 

AgenturQ – Agentur zur Förderung der beruflichen Weiterbildung in der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg e. V.

Lindenspürstraße 32

70716 Stuttgart

Ansprechpartner/-in: Erhard Pusch/Hans-Joachim Hoos

Telefonnummer: 0711 3659188-0

E-Mail:  pusch(at)agenturq.de/ hoos(at)agenturq.de

 

Laufzeit des Projekts: 01.10.2010 - 30.09.2013
Bundesland: Baden-Württemberg
Branche: Metall- und Elektroindustrie

Homepage:  www.griw.de

 

Projektpartner: Institut Technik und Bildung, Universität Bremen

 

 

Schwerpunkte des Projekts

 

Ermittlung von betrieblichem Qualifizierungsbedarf
Transfer bewährter Instrumente und Verfahren in der Praxis

Best-Practice-Beispiel (PDF Sammlung Gute-Praxis-Beispiele: Projekte in der Durchführung)


Kurzbeschreibung des Projekts

 

Im Projekt "GRiW - Gestaltung der strukturellen und personellen Rahmenbedingungen zur Implementierung innovativer arbeitsgebundener Weiterbildungskonzepte" geht es um die Einführung und Bereitstellung von Instrumenten einer modernen Personalentwicklung in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg.

Dabei werden zwei Schwerpunkte gesetzt. Der erste Schwerpunkt des Projekts ist die Umsetzung systematischer beruflicher Qualifizierung. Das Weiterbildungskonzept beinhaltet

 

  • die Erhebung des Weiterbildungsbedarfs in den Betrieben,
  • die Festlegung des Weiterbildungsziels,
  • die Konzeptionierung und Durchführung von selbstgesteuerten, arbeitsorientierten Weiterbildungsmaßnahmen (inner- und überbetrieblich),
  • die Entwicklung innerbetrieblicher Lernberater/-innen,
  • eine systematische Prozessbegleitung zur Sicherung der notwendigen organisationalen Rahmenbedinungen,
  • die Erfassung der arbeitsbezogenen Kompetenzentwicklung.

Mit dem Qualifizierungskonzept können auch weiterbildungsferne Zielgruppen (z. B. An- und Ungelernte, ältere Beschäftigte) erreicht werden. Ein Ziel des Projektes ist es, die Weiterbildungsbeteiligung in diesem Bereich zu erhöhen, denn die Entwicklung von arbeitsplatzrelevanten Kompetenzen dieser Zielgruppe trägt sowohl individuell zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit als auch betrieblich zur Begegnung des Fachkräftemangels bei.

Der zweite Schwerpunkt des Projekts ist die Befähigung der Unternehmen zur selbstständigen Anwendung des Weiterbildungskonzepts. Dazu werden innerbetriebliche Multiplikatoren/-innen praktisch und theoretisch qualifiziert. Die theoretische Qualifizierung erfolgt in überbetrieblichen Modulen, die auch zum Aufbau eines Netzwerks dienen. Die praktische Qualifizierung erfolgt, indem die MultiplikatorInnen die Instrumente des Weiterbildungskonzepts mit an- und ungelernten Beschäftigen umsetzen (lernen) und darauf aufbauend auf weitere Arbeitsbereiche übertragen.

 

 

Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:

PDF Qualifizierungstarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg


Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden sollen:

 

  • Vereinbarung eines speziellen Programms zur Qualifizierung von an- und ungelernten Beschäftigten zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat
  • Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs von an- und ungelernten Beschäftigten