Home Impressum Datenschutz SitemapDruckversion
 

Projektbeschreibung

 

Neue Wege zur Anlagenkompetenz

 

 

Projektdurchführung

 

Bayer Material Science AG

Fährstraße 51

25547 Brunsbüttel

Ansprechpartner/in: Ingo Gajewski

Telefonnummer: 048 52813272

E-Mail:  ingo.gajewski(at)bayer.com

 

Laufzeit des Projekts: 01.06.2010 - 31.05.2013

Bundesland: Schleswig-Holstein

Branche: Chemie

 

 

Schwerpunkte des Projekts

 

Stärkung der Beratungsstrukturen

Transfer bewährter Instrumente und Verfahren in der Praxis

 


Kurzbeschreibung des Projekts

 

Das Projekt „Neue Wege zur Anlagenkompetenz“ hat zum Ziel, die Produktionsmitarbeiter/-innen zum lebenslangen Lernen zu befähigen und sie auf ein höheres fachliches Qualifikationsniveau zu heben. Damit soll ihre Beschäftigungsfähigkeit erhöht und ihnen die Chance gegeben werden, mit den sich verändernden Bedingungen an ihren Arbeitsplätzen „mitzuwachsen“. Das Projekt leistet damit einen direkten Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung.

Die Qualifizierungen, bei denen Expertinnen und Experten aus den Fachabteilungen eingebunden sind, vermitteln ein ganzheitliches Verständnis der Gesamtabläufe und der technischen Verfahren und Prozesse, die in der Chemieindustrie Anwendung finden. Dies erleichtert die Orientierung und Arbeit in anderen betrieblichen Kontexten, sei es in anderen Unternehmensbereichen oder anderen Unternehmen.

Eine Kompetenzmatrix liefert den Rahmen für die Schulungen. Vier klar voneinander abgegrenzte Kompetenzstufen ermöglichen die Feststellung der individuellen Kompetenzen der Mitarbeiter/-innen aber auch die Evaluierung des Bildungszuwachses nach der Schulung. Die Kompetenzmatrix ermöglicht auch dem einzelnen Beschäftigten, sich ein Bild vom eigenen Kompetenzprofil zu machen und die Potenziale für die Ausweitung der Beruflichkeit zu benennen. Durch die Einbettung der Kompetenzmatrix in den Europäischen Qualifikationsrahmen und sein nationales Pendant wird das Neugelernte sichtbar – auch für evtl. neue Arbeitsplätze/Arbeitgeber.

Das Weiterbildungskonzept wird im Projektverlauf so aufbereitet, dass es von anderen Unternehmen übernommen werden kann. Die Kompetenzmatrix kann als Best-Practice anderen Unternehmen helfen, ihren Beschäftigten angemessene lebensbegleitende Lernprozesse in ähnlicher Form anzubieten und zu bescheinigen. Außerdem werden im Projekt konkrete Vorgehensweisen im Rahmen von Weiterbildung entwickelt und erprobt, um auf wesentliche Herausforderungen für das Unternehmen – nämlich in den Feldern demografischer Wandel, Techniktransfer und Technikinnovation – angemessen reagieren und Lösungsansätze finden zu können.

 

 

Zu Grunde liegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:

PDF Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie"

 

Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung, die mit dem Projekt umgesetzt werden sollen:

 

  • Förderung und Forderung einer kontinuierlichen beruflichen Qualifizierung
  • Sicherung des Erfahrungs- und Wissenstransfers
  • Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer
  • Ausgestaltung von Qualifizierung durch die Betriebsparteien